Krisen gehören zum Leben – und erst recht zum Führungsalltag. Umstrukturierungen, Personalfluktuation, wirtschaftlicher Druck, private Belastungen: Als Führungskraft wirst Du immer wieder in Situationen kommen, die Dich herausfordern. Die entscheidende Frage ist nicht ob, sondern wie Du aus ihnen hervorgehst.
Was Resilienz wirklich bedeutet:
Resilienz ist nicht Dickhäutigkeit. Es ist nicht das Gefühl, nichts zu spüren. Resilienz bedeutet, sich zu biegen ohne zu brechen – und danach gefestigter zurückzukehren als zuvor. Resiliente Führungskräfte sind keine Übermenschen. Sie haben einfach gelernt, mit Widrigkeiten umzugehen.
Die Säulen der Resilienz:
Sinnerleben: Weisst Du, warum Du tust, was Du tust? In Krisen ist das Dein Anker. Soziale Verbundenheit: Niemand meistert Herausforderungen allein. Wer ein gutes Netz hat, fällt weicher. Selbstwirksamkeit: Das Vertrauen in die eigene Fähigkeit, schwierige Situationen bewältigen zu können, wird durch jede überstandene Krise gestärkt. Flexibilität: Wer an einem Plan klebt, bricht. Wer anpassungsfähig ist, findet immer einen Weg. Akzeptanz: Manchmal lässt sich eine Situation nicht ändern. Dann hilft nur, die eigene Haltung zu ändern.
Resilienz als Führungsaufgabe
Als Führungskraft bist Du Vorbild. Wie Du mit Krisen umgehst, zeigt Deinem Team, was möglich ist. Wenn Du zusammenbrichst, bricht das Team mit Dir. Wenn Du standhaft – nicht unberührt, aber standhaft – bleibst, gibst Du anderen Halt.
Im Coaching und in Workshops trainieren wir konkret, wie Resilienz aufgebaut wird. Nicht als Theorie, sondern als gelebte Praxis.
Du musst die nächste Krise nicht alleine navigieren. Ich stehe an Deiner Seite.
Herzlich
Tanja
P.S.: Meine Artikel schreibe ich jeweils in der respektvollen Du-Form.