Führungskräfte gehören zu den Berufsgruppen, die besonders häufig von Burnout betroffen sind. Und trotzdem wird das Thema oft ver- oder beschwiegen. Denn wer übernimmt schon gerne die Haltung: „Ich komme nicht mehr klar“? Und was denkt denn da mein Umfeld von mir?
Dabei ist genau diese Offenheit der erste und mutigste Schritt zur Veränderung.
Was ist Burnout – und was ist es nicht?
Burnout ist kein Charakterfehler und kein Zeichen von Schwäche. Es ist die Folge von anhaltendem, unverarbeiteten Stress – meist gepaart mit dem Gefühl, dass die eigene Arbeit keine Wirkung zeigt oder die persönlichen Grenzen dauerhaft überschritten werden. Burnout ist nicht dasselbe wie Stress oder Erschöpfung nach einem anstrengenden Projekt. Es ist ein schleichender Prozess.
Die häufigsten Warnsignale
Wenn Du diese Zeichen erkennst, ist es Zeit innezuhalten: anhaltende Erschöpfung, die auch nach dem Wochenende nicht besser wird; zunehmende Zynismus oder emotionale Distanz zur eigenen Arbeit; das Gefühl, egal wie viel Du tust, es reicht nie; körperliche Symptome wie Schlafstörungen, Kopfschmerzen oder Verspannungen; schwindende Freude an Dingen, die Dir früher wichtig waren.
Was kannst Du tun?
Zunächst: Innehalten und ehrlich mit Dir sein. Dann: Ressourcen aktivieren – was gibt Dir Energie? Und: professionelle Unterstützung holen. Ich sage das nicht als Phrase – ich sage es aus eigener Erfahrung.
Coaching als Prävention
Im Coaching schauen wir gemeinsam, welche Strukturen, Glaubenssätze und Verhaltensweisen Dich in den Erschöpfungsmodus treiben – und was Du konkret ändern kannst. Burnout-Prävention ist möglich. Aber sie braucht Mut zur Selbstreflexion.
Du musst das nicht alleine durchstehen. Ich bin da.
Herzlich
Tanja
P.S.: Meine Artikel schreibe ich jeweils in der respektvollen Du-Form.